Naturpädagogik, Umweltbildung Plus



Natur- und Umweltbildung lehrt uns, verantwortungsbewusst mit Umwelt und Gesellschaft umzugehen. Der Mensch als Teil der Umwelt in ständiger Beziehung zu ihr. Wir brauchen die Natur, um von ihr zu lernen und zu erfahren, zu gestalten, für uns selbst, für unsere Kinder, für die Kinder unserer Kinder.

Untersuchungen zeigen, dass

  • ein früher Kontakt der Kinder mit der Natur entscheidend für ihr späteres Naturverständnis ist
  • Natur und Wald Klein und Gross Stille, Sinnlichkeit, freien Spielraum, unstrukturiertes (Spiel-)Material, Vielfalt, Sinn und Werte schenkt
  • der Wald sich hervorragend eignet, Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen ein anschauliches, ausserschulisches, fächerübergreifendes, ganzheitliches Lernen zu ermöglichen
  • ein Aufenthalt in der Natur Kreativität und Fantasie der Kinder anregt
  • Bewegung im Setting Natur zu nachhaltigem Lernen führt
  • Seilkonstruktionen es Kindern ermöglichen, spielerisch vielfältige Bewegungserfahrungen zu machen und ganz nebenbei ihre Selbst- und Sozialkompetenzen zu trainieren

Natur- und Umweltpädagogik  ist das „Transportmittel“, um Umweltbildung Zielgruppen angepasst weiterzugeben. Die Natur- und Umweltpädagogik vermittelt anhand der persönlichen, praktischen Erfahrung Wissen über die Natur und über ökologische Zusammenhänge. Das (Lern-)Erlebnis in der Natur prägt und führt zu einem besonderen Verständnis der Lerninhalte.

Umweltbildung PLUS  bringt Achtsamkeit und Emotionen, systematisches Denken und Handeln zusammen. Sie trägt zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bei und orientiert sich auch an den Kompetenzen des Lehrplan 21.

Waldpädagogik ist ein Unterbereich der Naturpädagogik und wird als „Naturpädagogik am Lebensraum Wald“ (Bolay; Reichle, 2007, S. 24) beschrieben. Damit verfolgt sie dieselben Prinzipien wie die Naturpädagogik, handelt aber exemplarisch im Ökosystem Wald.

 

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